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EconoMe 2.1 Einführung in EconoMe 2.1
Zwei zentrale Fragen stellen sich u.a. bei der Planung von Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren: - Wie stark kann das Risiko gesenkt werden (Wirkung des Projektes)?
- Wie ist das Verhältnis der erzielten Risikoreduktion zu den Kosten, welche die Massnahmen verursachen (Wirtschaftlichkeit des Projektes)?
Für die Behörden der Gemeinden, der Kantone und des Bundes stellen sich zu dem zwei Fragen: - Welche Projekte sollen überhaupt unterstützt werden?
- Wie können die förderungswürdigen Projekte priorisiert werden?
Diese Fragen der Mittelsteuerung bedingen, dass es Instrumente gibt, mit denen die verschiedenen überall in der Schweiz realisierten Projekte und Vorhaben miteinander verglichen werden können. Eben das war bisher nur bedingt möglich. Es gibt zwar einige Methoden zur Bestimmung der Risikoreduktion und der Wirtschaftlichkeit bei Projekten. Deren Anwendungen lassen jedoch soviel Spielraum offen, dass nur schwer vergleichbare Resultate entstehen. Das vorliegende Werkzeug EconoMe 2.1 hat zum Ziel, diese Vergleichbarkeit zu ermöglichen und die Zweckmässigkeitsbeurteilung von Projekten zu erleichtern. Im Vordergrund stehen die Berechnung der Projektwirkung (Effektivität) und der Wirtschaftlichkeit (Effizienz) des Projektes bzw. der Massnahmen. Das Werkzeug ist nun so weit entwickelt, dass umfangreiche und komplexe Projekte als Ganzes sowie einzelne Massnahmenvarianten bzw. Kombinationen von Massnahmen berechnet werden können. EconoMe 2.1 ist so aufgebaut, dass jederzeit weitere Teilmodule hinzugefügt werden können. Neuerungen in EconoMe 2.1 im Vergleich zu EconoMe 1.0
Nach gut einem Jahr Betriebsphase zeigte sich der Bedarf nach Ergänzung und Erweiterung des bisherigen Werkzeugs EconoMe 1.0. Um die Anwenderfreundlichkeit zu steigern wurden folgende wichtigen Neuerungen realisiert: - Zwei neue Prozesse eingefügt: Felssturz und dynamisches Hochwasser - Möglichkeit zur Berechnung von verschiedenen Massnahmen und deren Kombinationen innerhalb eines Projektes - Import/Export-Schnittstelle realisiert - Berechnungsformeln und Berechnungsparameter überarbeitet - Bezeichnung von Nutzniesserkategorien ermöglicht - Down-load Version geschaffen Die ersten Schritte
Um sich einen Überblick über die Plattform und die Vorgehensweise der Projektbearbeitung verschaffen zu können, ist es ratsam, die Dokumentation zu lesen und die Beispielprojekte anzuschauen. Um die hinterlegten Beispielprojekte einsehen oder eigene Projekte bearbeiten zu können, ist ein Projektantrag (Navigationsspalte links) notwendig. Aus der Kurzbeschreibung des Projektes sollte hervorgehen, um welche Art eines Projektes es sich handelt, so sollte beispielsweise ein Testprojekt zum Kennenlernen der Plattform deutlich als Testprojekt ausgewiesen werden. Dieser Antrag wird nach dem Ausfüllen an den zuständigen kantonalen Administrator gesendet, der nach Prüfung des Antrags das Projekt anlegt und die Zugangsdaten an den Antragsteller sendet. Mit den zugesandten Zugangsdaten kann sich der Antragsteller anschliessend in die Plattform einloggen und das neu angelegte Projekt unter dem Menüpunkt Projekt Manager bearbeiten. Weitere Informationen finden sich in der Dokumentation. |